Klärschlammverwertung

Um Klärschlamm sinnvoll zu verwerten stehen verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung

Um die individuell beste Verwertungsmöglichkeit zu finden, ist es notwendig die Ziele des Betreibers sowie die örtlichen Begebenheiten zu kennen. Selbstverständlich stehen wir Ihnen für eine individuelle Beratung und Fragen jederzeit zur Verfügung.

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Thermische Verwertung

Klärschlamm besitzt aufgrund des hohen Organikanteils einen ähnlichen Heizwert wie fossile Energieträger.

Dadurch kann Klärschlamm in Monoverbrennungsanlagen, Zementwerken sowie in Kohlekraftwerken thermisch verwertet werden. Durch die hohe Temperatur bei der Verbrennung werden Schadstoffe wie Krankheitserreger, Mikroplastik und Arzneimittel im Schlamm restlos zerstört. Klärschlamm ist ein Energieträger, durch dessen Einsatz in der Verbrennung fossile Energieträger eingespart und Treibhausgase verringert werden können. Klärschlamm kann sowohl entwässert als auch getrocknet verbrannt werden.

Klärschlammtrocknung

Mithilfe verschiedener Trocknungstechniken (z. B. Trocknung durch Abwärme, Solartrocknung) wird dem entwässerten Klärschlamm Wasser entzogen. Hierbei reduziert sich der Wassergehalt enorm, sodass ein Trockensubstanzanteil von bis zu 90% erreicht wird.

Das anfallende Trockengranulat ist anschließend hinsichtlich des Heizwerts mit Braunkohle vergleichbar, weshalb der getrocknete Klärschlamm wiederum in Monoverbrennungsanlagen, Zementwerken sowie in Kohlekraftwerken thermisch verwertet werden kann. Insbesondere bei sonst weiten Entsorgungswegen können durch diese Art von Klärschlammbehandlung Transportkilometer und somit CO2 eingespart werden. Um Schadstoffbelastungen der Umwelt zu vermeiden, werden bei der Klärschlammtrocknung spezielle Filtertechniken zur Abluftreinigung eingesetzt.

Kompostierung / Rekultivierung

Nicht belastete Klärschlamme eignen sich ausgezeichnet zur Substratherstellung. Dieses kann anschließend für Rekultivierungsmaßnahmen eingesetzt werden.